Xiaomi Partner Huami schickt Satelliten ins Weltall

Der extrem erfolgreiche Wearable-Hersteller Huami hat nun einen Satelliten ins Weltall geschickt, der smarte Features ermöglichen könnte.

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Zum Ende des Jahres lässt es Huami noch einmal krachen und schickt einen eigenen Satelliten ins Weltall. Dieser soll die eigenen Wearables unterstützen können und damit Leben retten könnnen.

Huamis i-Tüpfelchen auf dem Rekordjahr 2018

Für den Wearable Hersteller Huami ist 2018 ein grandioses Jahr gewesen. Mit den eigenen Produkten (der Amazfit Reihe) und dem neuen Mi Band konnten offensichtlich mehrere Hits gelandet werden, da der Hersteller nun Apple von Platz 1 verdrängen konnte.

Der Satellit, schlicht „Huami“ genannt, ist am 7.12. im Jiuquan Satellite Launch Center in der inneren Mongolei (China) gestartet und befindet sich seit dem im Erdorbit. Von dort aus soll er Signale zukünftiger Amazfit Wearables empfangen und senden können.

China Huami Xiaomi
So sieht der Satellit des Huami Partners Xiaomi aus.

Konkret geht es um Gesundheitsinformationen der Träger. Wenn die smarte Uhr Gefahren oder Gesundheitsrisiken erkennt, kann diese ein Signal an den Satelliten senden, welches dieser dann an die Cloud Services von Huami und die Notfallkontakte des Träger schicken. Damit soll im Notfall Zeit gespart werden und schneller Hilfe organisiert werden können.

Wie Zuverlässig die Funktion am Ende funktioniert, wird sich zeigen müssen. Die optische Pulsmessung leidet immer noch an einigen Problemen und Ungenauigkeiten, welche im Alltag zwar stören können, meist jedoch nicht so schlimm sind. Sollten jedoch aufgrund fehlerhafter Ergebnisse des Scans der Smartwatch jedes mal die Notfallkontakte alarmiert werden, kann das Feature schnell mehr lästig als nützlich werden. Abhilfe könnte dabei doch die nächste Vorstellung von Huami schaffen:

AI in der Smartwatch

Huami hat zusammen mit dem Satelliten einen neuen Chipsatz angekündigt, welcher von einer Artificial Intelligence (AI) unterstützt wird. Diese soll zusammen mit neuen und verbesserten Sensoren den Puls überwachen, Herzrhythmusstörungen erkennen und Elektrokardiogramme erstellen. Der Chip soll noch im ersten Halbjahr 2019 in neuen Amazfit Produkten verbaut werden.

In Kombination mit den Notfallfeatures, die durch den Satelliten ermöglicht werden, haben die neuen Smartwatches das Potenzial dazu vielen Menschen zu helfen. Sportler werden sich über die verbesserten Messmöglichkeiten freuen und falls das Feature tatsächlich so gut funktionieren sollte wie versprochen könnten damit theoretisch sogar Menschenleben gerettet werden. Man darf also gespannt sein, welche Modelle Huami 2019 vorstellt.

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