Überforderte Behörden: „Bitte reicht keine neuen Spiele ein“

Chinas strikte Regulierungen für Games stellt die Behörden vor Probleme - ca. 5.000 Titel müssen noch bearbeitet werden, für neue fehlt die Zeit.

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Nach einigen positiven News für die chinesische Gaming Szene zeigen sich nun die Ausmaße der Arbeit, die sich 2018 angestaut hatten. Die Behörden sind überfordert und greifen zu drastischen Maßnahmen, die für neue Spiele nichts gutes bedeuten.

Ersteinmal keine neuen Spiele

Erst vor kurzem hatten wir über die Pläne berichtet, dass der Hype-Shooter Apex Legends eventuell bald auch in China erscheint. Nun zeigt sich, dass das unabhängig von EA und Tencent sobald nichts werden wird. Denn es haben sich während des Videospiel Banns 2018 so viele Spiele angestaut, dass man nun mit der Überprüfung nicht mehr hinterher kommt.

Deshalb hat nun Chinas oberster Regulator die lokalen Behörden gebeten, ihm keine neuen Titel mehr zur Prüfung zuzuschicken, bis die über 5.000 „Altfälle“ bearbeitet wurden. Und das kann dauern, denn seit dem Ende des Banns im Dezember 2018 wurden nur 528 Spiele für den chinesischen Markt zugelassen, die Analystin Karen Chan geht von insgesamt nur 2.000 bis 3.000 im gesamten Jahr 2019 aus.

Zwar können Publisher aktuell noch die Formulare bei den zuständigen Behörden einreichen, nur werden diese dann auf unabsehbar lange Zeit nicht bearbeitet werden. Ein schlechtes Zeichen für die Videospielindustrie Chinas, dementsprechend negativ reagierten auch die Aktienmärkte auf diese neuen Infos.

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