Handelskrieg: Alibaba spart

Die schwächere Wirtschaft und der Handelskrieg trifft auch die großen. Alibaba spart an Mitarbeitern und Flügen für diese.

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Die Auswirkungen des Handelskriegs zwischen den USA und China trifft nahezu jedes Unternehmen in den betroffenen Ländern. Alibaba hat deshalb angekündigt, in Zukunft bei den von der Firma bezahlten Flügen zu sparen und einige Neuangestellte dürfen erst ab April 2019 anfangen zu arbeiten.

Weniger Neuanstellungen und knappere Reisekosten

Bisher war Reisen für Mitarbeiter von Alibaba alles andere als beschwerlich, doch jetzt gibt es immer mehr Berichte darüber, dass einige Kosten nicht mehr von der Firma übernommen werden. Beispielsweise werden die Taxi Fahrten zum Flughafen nur noch bezahlt, wenn mindestens drei Fahrer sich ein Auto teilen, auch gibt es keine Sitzplatzupgrades innerhalb einer Flugzeugklasse mehr. Wer also besonders viel Beinfreiheit möchte, muss dafür von jetzt an selbst dafür aufkommen. Außerdem werden Kosten dadurch gespart, dass nur noch bei jeder fünften Reise, die über 20 Stunden dauert, eine „Premium-Kabine“ gebucht werden kann.

Doch neben den Einsparungen bei den Reisekosten wird auch beim Personal gespart. Zumindest werden weniger neue Mitarbeiter gesucht und manchen wird ein Job nur unter der Bedingung angeboten, dass sie erst im April anfangen können. Dort beginnt das neue Fiskaljahr für Alibaba. Auf diese Berichte angesprochen, kommentiert die Firma nur, dass Sie immer nach neuen Mitarbeitern suchen und in Talente investieren.

Sicherlich sind es keine dramatischen Einschnitte und auch 2019 wird allem Anschein nach ein weiteres starkes Jahr für Alibaba, doch die Berichte zeigen, dass auch die größten Unternehmen die Auswirkungen der schwächeren Wirtschaftslage und des Handelskriegs zu spüren bekommen. Letzterer kann laut dem Gründer von Alibaba, Jack Ma, im schlimmsten Fall bis zu 20 Jahren dauern.

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